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Derzeit besuchen wegen coronabedingten Auflagen ca. 10-12 Gäste pro Tag die Senioren-Tagespflege der Kirchlichen Sozialstation in Walldürn. Die Betreuung findet unter Einhaltung aller gebotenen Hygiene Vorschriften statt. Mit großer Freude beschäftigen sich die Gästse unter Anleitung ihrer Betreuerinnen mit vielfältigen Themen. Passend zur Freude und Hoffnung, die ein Tag in der Seniorentagespflege, den Gästsen in ihrem Alltag bringt, gestalten Sie mit selbst bemalten Flusskieseln einen "Hoffnungsweg". Zu diesem Thema bieten die Betreuungskräfte eine Aufarbeitung der coronabedingten "Einsamkeit" durch Gespräche, Geschichten und Unterhaltung an.

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Die von Tagesgästen bemalten Flußkiesel führen als Hoffnungsweg aus der Traurigkeit und Einsamkeit des Corona-Alltags.

 

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Larissa Foos (v.r.) hat die erste Hürde mit Bravour gemeistert und die Prüfung zur Altenpflegehelferin mit Erfolg abgelegt.

Sie begann ihre Ausbildung zur Altenpflegerin im September 2019 und hatte nun nach einem Jahr erfolgreich die Prüfung zur Altenpflegehelferin in den schriftlichen, praktischen und mündlichen Prüfungsfächern abgelegt. Als Dank und Anerkennung für die hervorragenden Leistungen bekam sie von Martina Weimann, Tina Böhres, Bernhard Berberich und Ralf Bundschuh ein Geschenk überreicht.

Das „Pauken“ ist aber noch nicht vorüber, denn das angestrebte Berufsziel von Frau Foos ist die Exam. Altenpflegerin. Daher freuen wir uns sehr, dass wir Larissa Foos in den nächsten zwei Jahren ihrer Berufsausbildung weiter begleiten dürfen. Sie war dann auch zugleich die letzte Auszubildende, welche in unserer Einrichtung in der Altenpflege ausgebildet wurde. Den seit diesem Jahr greift die generalistische Pflegeausbildung, die dann die bisherigen Ausbildungsgänge in der Alten- Kranken- und Kinderkrankenpflege vereint.

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Das gesamte Team der Sozialstation gratuliert unserer „Noch“- Auszubildenden Justine Utz (li.) zu den hervorragenden Leistungen in der Abschlussprüfung zur Altenpflegerin. Als Dank und Anerkennung über die sehr guten Leistungen erhielt sie ein Präsent, welches ihr von Tina Böhres, Bernhard Berberich und Ralf Bundschuh überreicht wurde. Wir freuen uns sehr, dass sie unser Pflegeteam ab September als Pflegefachkraft unterstützt.

Diskussion mit Abgeordneten über die Herausforderungen in der ambulanten Pflege in der Sozialstation Walldürn

Pressebericht und Bild FN / RNZ Martin Bernhard (gekürzte Fassung)

Über die Herausforderungen in der Pflege haben in der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn die Bundestagsabgeordneten Nina Warken und Alois Gerig (beide CDU) diskutiert.

Walldürn. Bei dem Gespräch ging es vor allem und Personalgewinnung und Entbürokratisierung. „Im ländlichen Raum ist die ambulante Pflege teuer wegen der weiten Wege“, stellte Alois Gerig nach der Begrüßung durch Bernhard Berberich, Vorsitzender der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn, fest. Insgesamt stehe die Branche vor „immensen Herausforderungen.“ Der Abgeordnete hofft, dass durch eine zunehmende Digitalisierung der Prozesse, schnellem Internet und Mobilfunk die organisatorische Arbeit für die Pflegenden reduziert werde. Ralf Bundschuh, kaufmännischer Leiter der Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn, lobte das Förderprogramm zur Digitalisierung der Bundesregierung. So habe man in diesem Jahr 60 mobile Geräte für die Pflegekräfte angeschafft. Somit ist der Weg für die Digitalisierung in der Pflege frei. „Die Digitalisierung ist eine große Erleichterung“, sagte er. Allerdings wäre permanenter Mobilfunkempfang nötig. Marina Müller, Geschäftsführerin der Kirchlichen Sozialstation Adelsheim-Osterburken, wünscht sich darüber hinaus die Einführung elektronischer Unterschriften und des dgitalen Verordnungsscheins vom Arzt. Sie hat dank der Bundesförderung Tablets für die Pflegeberatung angeschafft. Meinrad Edinger, Geschäftsführer des Caritasverbands Neckar-Odenwald-Kreis, schlug vor, generell die Laufzeit von Verordnungen zu verlängern und Bestellungsurkunden zum Bevollmächtigten von Patienten zu digitalisieren.

20 07 27 Foto Martin Bernhard Gerig WarkenSeit Anfang des Jahres ist die Ausbildung der Pflegeberufe neu geregelt. Junge Menschen werden zu  Pflegefachleuten ausgebildet, die in allen drei bisher getrennten Bereichen Krankenpflege, Altenpflege und Kinderkrankenpflege arbeiten dürfen. „Ziel der Generalistik ist es, den Beruf attraktiver zu machen“, erläuterte Gerig. Allerdings haben die anwesenden Vertreter der Pflegedienste bisher nicht mehr Bewerbungen erhalten als vorher.

Edinger betonte, dass Menschen den Pflegeberuf wählten, weil sie nicht mit Technik, sondern mit Menschen arbeiten wollten. „Menschen genesen auch am menschlichen Antlitz, nicht nur an Medikamenten“, sagte er. Man müsse das Berufsbild der Pflegekraft zwischen Arzt und Krankenpflege ansiedeln. Denn Patienten würden immer früher aus Krankenhäusern entlassen. „Man muss Aufgaben an die Fachkräfte abgeben“, forderte er. Das sieht auch Nina Warken so. Man sollte Pflegekräfte besser ausbilden und besser bezahlen, damit sie die Ärzte entlasten könnten. Dadurch spare man sich Verordnungskosten.. Bernhard Berberich dankte den Abgeordneten für das Gespräch und regte an, sich öfter in diesem Rahmen auszutauschen

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