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Musikverein Schweinberg spielte in der Pfarrkirche St. Alban in Hardheim ein Benefizkonzert

50% des Erlöses werden verwendet für die Jugendarbeit des Musikvereins
50% des Erlöses gehen an die Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e.V. zur teilweisen Abdeckung von Kosten des Brandschutzes.

 

Spielerisch verbessern alte Menschen ihre Koordination und Beweglichkeit in der Tagespflege der Kirchlichen Sozialstation. Die Einrichtung wurde vor 20 Jahren als erste ihrer Art im Altkreis Buchen gegründet.

20 Jahre TP Martin Bernhard

Die Kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn hatte vor 20 Jahren eine Vorreiterrolle im Altkreis Buchen: Sie hat die erste Seniorentagespflege eröffnet. Damals eine Seltenheit.

Walldürn/Hardheim. Die Kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn hat vor 20 Jahren die erste Seniorentagespflege im Altkreis Buchen eröffnet. Um sich das nötige Wissen für eine solche Einrichtung anzueignen, nahm das damalige Leitungsteam lange Wege in Kauf. Derzeit betreuen 20 Pflegefachkräfte werktäglich 18 Gäste in der Tagespflege. „Das war damals äußerst selten: Eine Sozialstation mit Tagespflege“, erinnert sich Pflegedienstleiterin Martina Weimann bei einem Pressegespräch an die Gründung dieses Betreuungsangebots. Sie arbeitet seit 1990 bei der Einrichtung, die 1978 als Verein gegründet wurde. In der gesamten Erzdiözese Freiburg boten nur wenige Sozialstationen eine Tagespflege an. Deshalb informierten sich die damals Verantwortlichen bei Sozialstationen am Bodensee, in Billigheim und in Miltenberg.

Konzept umgesetzt

Mit der Schaffung einer Tagespflege wollte der Vorstand des Vereins das Konzept „Alles aus einer Hand – betreut und versorgt rund um die Uhr“ umsetzen. Im Januar 1999 schließlich eröffnete man in Hardheim in den Räumen des ehemaligen Kaufhauses Kieser die erste Senioren-Tagespflege im Altkreis Buchen. Damals betreuten zwei Mitarbeiterinnen fünf Gäste am Tag. 2003 besuchten bereits 18 Gäste diese Einrichtung, für die 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zuständig waren. Derzeit versorgen 20 Mitarbeiterinnen werktäglich 18 Teilnehmer in der Tagespflege.

2010 zog diese in ihr heutiges Domizil am „Haus der offenen Tür“ in der Schachleiterstraße in Walldürn. Mit drei rollstuhlgerechten Bussen werden die alten Menschen täglich abgeholt. Der Tag beginnt in der Tagespflege mit einem gemeinsamen Frühstück um 8.30 Uhr.

Wie Vereinsvorsitzender Bernhard Berberich, die stellvertretende Leiterin der Tagespflege, Andrea Böhrer, Sozialfachmanager Ralf Bundschuh und Pflegedienstleiterin Martina Weimann erläuterten, konnte man dank der größeren Räume vorhandene Betreuungskonzepte erweitern und Neues anbieten.

Ruhe und Geborgenheit

So verfügt die Tagespflege zum Beispiel über einen sogenannten „Snoezelen-Raum“ mit bequemen Sitz- und Liegemöglichkeiten. Darin werden die Sinne Sehen, Hören, Riechen und Fühlen stimuliert. Dies erzeuge ein Gefühl der Ruhe und Geborgenheit. Nach den Worten von Andrea Böhrer dauert eine Snoezelen-Einheit ungefähr 20 Minuten. Außerdem schaffte sich die Tagespflege dank einer Spende der Fernsehlotterie sogenannte „kyBounder-Bewegungsmatten“ an. Diese sind unterschiedlich dick und begehbar. Nutzten ältere Menschen diese konsequent und regelmäßig, könnten sie ihr Risiko zu stürzen verringern.

Zum Programm der Tagespflege zählen auch Lachyoga mit Waltraud Herberich aus Buchen und Klangschalenmeditation mit Martina Grasmann aus Walldürn. Diese Angebote werden durch ein tägliches, festes Rahmenprogramm in Groß- und Kleingruppen ergänzt wie Gymnastik, Gedächtnistraining, Singen, Basteln und jahreszeitlich bezogene Feste. Auf der Terrasse hat man ein Hochbeet mit Küchenkräutern angelegt. Hin und wieder halten auch Privatpersonen oder Vereinsvertreter Vorträge vor den Gästen der Tagespflege. Wer möchte, kann wöchentlich an einem Gottesdienst teilnehmen. Außerdem nutzt die Kirchliche Sozialstation den Saal des HdoT für eigene Veranstaltungen. Viele ehrenamtliche Helfer unterstützen die Einrichtung, darunter Thea Watzlawek, Anita Hellmann, Marliese Salmann, Yvonne Wolfmüller, Anton Staab, Herbert Möller und seit 18 Jahren Christel Geiger.

Die Katholische Sozialstation wurde 1978 gegründet. Sie zählt 86 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 20 in der Tagespflege. Die personelle Situation bezeichnete Ralf Bundschuh derzeit als gut. „Ausbildung und Qualifizierung haben bei uns einen hohen Stellenwert“, betonte Bernhard Berberich.

Zurzeit bilde man drei jungen Menschen aus, im September wird ein weiterer dazukommen. Im Bereich der ambulanten Pflege deckt die Sozialstation die Kommunen Walldürn, Höpfingen und Hardheim mit der Külsheimer Ortschaft Steinbach ab. Für die Tagespflege nimmt sie Gäste auch aus anderen Kommunen auf. Nach den Worten von Bernhard Berberich wird man im Laufe dieses Jahres von der Stadt Walldürn das benachbarte unbebaute Wiesengrundstück erwerben. Damit will man sich die Möglichkeit sichern, die Tagespflege räumlich zu erweitern. mb

© Fränkische Nachrichten, Donnerstag, 06.06.2019 © Martin Bernhard

Dieter Goldschmitt bedankt sich bei Sozialstation mit einer großzügigen Spende für die Unterstützung durch deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Helfer beim WoMo-Konvoi 2018. 190522 Spende 2500 Goldschmitt 430

Hardheim.Strahlende Gesichter gab es am Dienstag bei der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn: Grund für diese Freude war der Besuch von Dieter Goldschmitt im Haus der offenen Tür, hatte er doch eine Spende in Höhe von über 2500 Euro mitgebracht, die er dem Vorsitzenden Bernhard Berberich und Pflegedienstleiterin Martina Weimann überreichte.
Mit dieser Spende leistet Goldschmitt einen Beitrag zur Deckung der hohen Investitionskosten zur Aufrechterhaltung dieser Dienstleistung der Sozialstation. (Foto Adrian Brosch)

Kirchliche Sozialstation Hardheim- Höpfingen- Walldürn

Weit mehr als ein Ort der Begegnung - Vielfältiges Programm - Angebote werden von den Besuchern sehr gelobt.

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Eine weitsichtige Idee hatten der damalige Vorsitzende der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn Herr Clemens Balles und die heute noch als Pflegedienstleiterin tätige Martina Weimann. Es ging um die Errichtung einer Senioren-Tagespflege als zeitweise Alternative zur Betreuung in Pflegeheimen.

Da es vor 20 Jahren nur wenige Tagespflegen in der Erzdiözese Freiburg gab, war die Erweiterung des Angebotes der Sozialstation ein zukunftsweisendes Pilotprojekt.

Der Vorstand hatte das Ziel, mit einer Senioren-Tagespflege das Konzept „alles aus einer Hand – betreut und versorgt rund um die Uhr“ zu ergänzen und abzurunden.

Im Januar 1999 eröffnete dann die erste Senioren- Tagespflege in den ehemaligen Räumlichkeiten des Kaufhauses Kieser in Hardheim seine Pforten.

  • Die Tagepflege ist eine offene teilstationäre Einrichtung, was bedeutet, dass die Gäste tagsüber eine fachlich kompetente Pflege, Betreuung und einen  strukturierten Tagesablauf erfahren. Sie können weiterhin in ihren eigenen Wohnungen leben und werden dort von ihren Angehörigen oder einem Pflegedienst unterstützt.
  • Durch den Aufenthalt in der Tagespflege werden die pflegenden Angehörigen effektiv entlastet und könne so eine stationäre Unterbringung hinauszögern oder sogar ganz vermeiden.

In den Anfängen betreuten zwei Mitarbeiterinnen fünf Gäste am Tag. Bereits im Jahr 2003 waren dann täglich 18 Gäste zu Besuch und wurden von 13 Mitarbeitern betreut. Zu diesem Zeitpunkt verfügte die Tagespflege über einen gespendeten Transportbus. Im Laufe der darauf folgenden Jahre kamen noch zwei weitere Busse mit Rollstuhlrampe sowie vier Fahrer/innen hinzu.

Im Jahre erfolgte 2010 der Umzug in das heutige Domizil im Haus der offenen Tür in Walldürn, da in Hardheim kein Außenbereich zur Verfügung stand.

Aufgrund der größeren Räumen und der besseren Aufteilungen konnte man vorhandene Konzepte erweitern und Neues anbieten.

Eine große Bereicherung war die Einrichtung eines Snoezelen Raumes im Jahre 2014, durch Spenden der Glückspirale.

In dem Snoezelen Raum befinden sich neben bequemen Sitz- und Liegemöglichkeiten weitere Stimulationsmittel für die Sinne (sehen, hören, fühlen, riechen)

Dies fördert ein Gefühl von Ruhe, Harmonie und Geborgenheit, was sich wiederrum positiv auf das körperliche und seelische Gleichgewicht auswirkt. In der Regle erfolgt das Snoezelen in einer 20 minütigen Einheit, wobei der Gast durch das qualifizierte Betreuungspersonal begleitet wird.

Auch in Sachen Bewegung bleibt die Senioren- Tagespflege nicht träge. Im Jahre 2017 konnte dann Dank einer Spende der Fernsehlotterie spezielle sogenannte kyBounder® Bewegungsmatten angeschafft werden. Durch die konsequente und regelmäßige Nutzung dieser begehbaren Matten in verschiedenen  Dicken, trainieren die Gäste das sichere Gehen und fördern somit die Senkung des Sturzrisikos.

Zwei neue Angebote sind Meditation mit Klangschalen zur Tiefenentspannung und Lachyoga, welches insbesondere zur besseren Atmung anregt. Zur Klangschalenmeditation konnte man Frau Martina Grasmann aus Walldürn und für das Lachyoga Frau Waltraud Herberich aus Buchen gewinnen.

Neben diesen Angeboten besteht täglich ein festes Rahmenprogramm, z.B. Gymnastik, Gedächtnistraining, Singen, Basteln, ….. und jahreszeitlich bezogene Feste feiern.

Dabei werden wir die Einrichtung auch von zahlreichen Ehrenamtlichen unterstützt. Dies sind Thea Watzlawek, Anita Heilmann, Marliese Salmann,  Yvonne Wolfmüller, Anton Staab, Herbert Möller und seit 18 Jahren Christel Geiger.

Zudem kommen immer wieder auch die Vereine oder Privatpersonen zu einem Vortrag in die Tagespflege, was zusätzlich bereichert und gerne angenommen wird.

Zum christlichen Leitbild der Tagespflege gehört auch ein wöchentlicher Gottesdienst, welchen die Gäste besuchen können. Hierzu kommen im Wechsel die katholischen und evangelischen Pfarrer und Diakone.

So versteht sich die Tagespflege als Ort der Begegnung und Selbstbestimmung. Jeder Gast wird auch in seinem „Andersein“ angenommen und fühlt sich verstanden. Eine der wichtigsten Aufgaben besteht darin, für die Gäste eine angenehme entspannte Atmosphäre zu schaffen, in der sie sich wohlfühlen.

Gezielte Beschäftigungsangebote und anregende Aktivitäten fördern die Selbstständigkeit und stärken das Selbstvertrauen.

Hierfür Sorgen tagtäglich 20 Mitarbeiter/innen und Frau Gabi Horn, die seit 18 Jahren die Leitung der Senioren Tagespflege innehat.

 

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