Alle zwei Monate informiert die Kirchliche Sozialstation mit dem Kontaktbrief "Sozialstation im Dialog" ihre Kunden über ein aktuelles Thema bzw. stellt ein besonderes Leistungsangebot in den Mittelpunkt. In der Ausgabe Januar / Februar 2023 geht es um die Teilnahme von Senioren am sozialen leben durch stundenweise Betreuung zu Hause und die breite Palette des Betreuungsangebotes der Senioren-Tagespflege. Auf der Titelseite greifen die Pfarrer bzw. Mitglieder des Seelsorgeteams unserer Träger, der katholischen Seelsorgeeinheiten bzw. der evangelischen Kirchengemeinden in Walldürn und Hardheim-Höpfingen mit einem "Geistigen Impuls" ein Thema auf, das zum Nachdenken anregt und gut in die Zeit passt. 

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Betreuungjpg ErinnerungDie Pflege eines Menschen stellt Angehörige oftmals vor vielfältige Herausforderungen. Beispielsweise dann, wenn sich die Selbständigkeit des pflegebedürftigen Menschen aufgrund von Einschränkungen der Mobilität oder einer dementiellen Erkrankung reduziert hat. Die Kontakte im sozialen Umfeld können dadurch eingeschränkt sein. Oftmals sind auch berufstätige Angehörige nicht in der Lage, aus zeitlichen Gründen für den pflegebedürftigen Menschen da zu sein.In solchen Fällen kann die Entlastung in Form von Betreuungszeiten im häuslichen Umfeld durch qualifiziertes Betreuungspersonal eine sinnvolle Ergänzung sein.

 

Das bietet die stundenweise Betreuung:

  • Unterstützung bei Einkäufen
  • Spaziergänge
  • Bewegungsangebote
  • Erhalt und Förderung der Greiffähigkeit, Hand-, bzw. Arm-, Schultermobilität
  • Gespräche u.v.m.

Bei anerkanntem Pflegegrad werden die kosten für die stundenweise Betreuung von der Pflegekasse bezuschusst.

Wir beraten Sie gerne unter Tel. 06282 92240.

 

 

Mehr als ein Jahr nach der Bestellung wurden in der letzten Dezemberwoche 2022 vier Elektrofahrzeuge an die Kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn ausgeliefert. Da die PV-Anlage und die Ladestationen bereits installiert waren, konnten wir die Fahreuge gleich an die Wallboxen von CahrgeX anschließen. Ab Januar 2023 liefert der Menü-Service heiße Mahlzeiten in Walldürn mit dem E-Mobil aus. Die weiteren Elektrofahrzeuge kommen im ambulanten Dienst zum Einsatz.

 

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Wo einer zum anderen geht.
Einer den anderen versteht.
Wo einer die Tür öffnet,
oder seine Hand.
Wo einer in dunkler Nacht
im Herzen Licht entfach.
Wo einer Trost dem Traurigen bringt
und die Ängste der Seele nimmt.
Wo einer Frieden schließt
oder in Reihe Tränen vergießt.
Wo einer Güte und Liebe verschenkt
und dankbar der Nächsten gedenkt.

Das ist Weihnachten.

 2022 Weihnachtsbrief

 

Diese Bretterkrippe, Foto auf der nächsten Seite, gefertigt von Rudi Knaus aus Tauberbischofsheim ist in starker Anlehnung an die Bretterkrippe von Sieger Köder in Hinterbrand bei Ellwangen entstanden. Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers dürfen wir eine Foto-Reproduktion dieser Krippe vor unserer Senioren-Tagespflege aufstellen. Die Betreuungskräfte beziehen dieses Bild in der Adventszeit regelmäßig in ihre Impulse mit den Tagesgästen ein und erzählen die Weihnachtsgeschichte immer auch mit einem Bezug zu unserer Region und zu den Menschen die hier leben.

Bretterkrippe nennt man diese Art der Krippen, die nicht voll figürlich, sondern auf sehr einfache Art aus Brettern ausgesägt, bemalt und zusammengebaut worden sind. Sie haben eine lange Tradition und standen früher abseits der Kirchen, sozusagen als Ersatzkrippen, und ermöglichten Christen, am Weihnachtsgeschehen teilzunehmen.

Um zu betonen, dass das neugeborene Christuskind in einer jüdischen Familie zur Welt kam und zeitlebens ein gläubiger Jude war, wird es in dieser Krippendarstellung in einen jüdischen Gebetsschal gewickelt dargestellt. (…denn das Heil kommt von den Juden“, Joh. 4.22)

Und mehr noch: die jüdische Heilige Familie wird von einer christlichen Familie aus der heutigen Zeit besucht – ein wichtiges und hoffnungsfrohes Bild nach den Ereignissen im vergangenen Jahrhundert.

Das schmiedeeiserne Kreuz im rückwärtigen Fenster weist auf den gewaltsamen Tod hin, den Jesus später erleiden musste, um uns Menschen den Zugang zu Gott trotz unserer Sünden zu ermöglichen.

Der Erlöser Jesus hat uns durch sein Vorbild und durch seine Lehre (die Frohe Botschaft) die Möglichkeit erschlossen, einen Umgang der Wärme und Liebe untereinander zu pflegen, die uns aus der Herzenskälte herausführen kann.

Die zu überwindende Kälte wird in dieser Krippendarstellung durch den eisigen Schnee symbolisiert, der Landschaft und Stadt, die wir durch das Fenster sehen können, bedeckt.

Der Künstler hat mit der Abbildung seiner Heimatstadt Tauberbischofsheim, (Türmersturm und Martinskirche) der Krippendarstellung einen regionalen Bezug gegeben. Das macht dem Betrachter deutlich, dass das Weihnachtsgeschehen mit seiner Botschaft und seinem Auftrag überall wirkt, auch hier und jetzt. Jeder kann sich in dieser Darstellung und in dieser Familie wiederfinden, jeder mit seinen Gaben oder mit seinem Lasten und Beschwerden.

Bildbeschreibung nach Rudi Knaus, Tauberbischofsheim

Wir denken dem Künstler für die freundliche zur Verfügungstellung der Bildrechte an die Kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e.v.

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