logo ws6 png

2021 11 Booster TP

Walldürn. Diese alarmierende Tatsache der nun wieder stetig steigenden Inzidenzahlen und das Auslösen der „Warnstufe“ sowie der in absehbarer Zeit drohenden „Alarmstufe“ war Anlass für die kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn zum Angebot für eine Booster-Impfung am Mittwochnachmittag für alle die Einrichtung in Walldürn besuchenden Gäste der Tagespflege, aber auch für alle Mitarbeiter. Sie wurde durchgeführt durch die Fachärztin für Allgemeinmedizin Dr. med. Bettina Seitz aus Hardheim. Damit soll erreicht werden, dass es wie bisher auch, künftig zu keiner ernsthaften Erkrankung beziehungsweise Ansteckung kommt.

Wie die Pflegedienstleiterin Martina Weimann und die Leiterin der Tagespflege, Gaby Horn vor Beginn dieses Impftermins in einem Pressegespräch betonten, stelle die momentane Corona-Situation nach wie vor eine große Herausforderung dar, was die Sicherstellung der Versorgung aller der Einrichtung anvertrauten zu pflegenden Menschen angehe.

Da hier überwiegend Personen mit einem besonderen Risiko für schwere Krankheitsverläufe gepflegt und betreut würden, sei es umso wichtiger, dass neben den Hygiene- und Schutzmaßnahmen auch die sogenannten „Booster“-Impfungen sechs Monate nach der Corona-Erst- und Zweitimpfung angenommen würden. Sowohl für das Personal als auch alle die Einrichtung in Anspruch nehmenden Menschen sei diese dritte Impfung ein wichtiger Schutz.

Hohe Impfquote

Erfreulicherweise betrage die Impfquote – nach Erst- und Zweitimpfung – beim Personal 98 Prozent und bei den Gästen der Tagespflege 99 Prozent. Und weitere zahlreiche Gäste der Tagespflege und des Personals hätten auch bereits schon beim Hausarzt ihre „Booster“-Impfung erhalten. Umso erfreulicher sei es nun, dass bei diesem Impftermin vor Ort in den Räumen der kirchlichen Sozialstation in Walldürn weitere 17 der insgesamt 48 derzeitigen Gäste der Tagespflege diese „Booster“-Drittimpfung erhalten würden.

Die eindringliche Botschaft seitens der Pflegedienstleitung an alle laute, dass es wichtig sei, dass man sich diese „Booster“-Impfung geben lasse, auch um die Kollegen auf den Intensivstationen in den Kliniken nicht noch mehr zu belasten.

Spritze und Bestätigung

Nach diesem Gespräch ging es dann in die für diese Impfungen vorbereiteten drei Räume, wo die 17 Gäste der Tagespflege sowie die zehn Mitarbeiter der Sozialstation von Dr. med. Bettina Seitz ihre Impfung und auch ihre Impfbestätigung ausgehändigt erhielten.

Interessant die von Gästen der Tagespflege bei diesem Termin geäußerten Kommentare und Ansichten hinsichtlich der Corona-Pandemie und dieser Aktion „Booster“-Impfung.

Irma Kühner: „Ich lasse mich impfen aus Sicherheitsgründen für mich und meine Familie“.

Margot Thiry: „Weil die Wirkung des Impfstoffs nachlässt und ich mich nicht infizieren möchte“.

Iris Gehrig: „Damit wir weiterhin zusammenkommen können hier in der Tagespflege, zu Hause, mit Freunden und dass ich meinen Teil dazu beitrage, damit in dieser Einrichtung kein Corona ausbricht“.

Lieselotte Frentzel: „Ich finde es gut, dass diese „Booster“-Impfung in dieser Einrichtung angeboten wird“.

Rottraud Berberich: „Ich muss demnächst zur Untersuchung nach Tübingen, und da passt diese ,Booster’-Impfung schon im Vorfeld und es ist für mich so leichter“.

Helfried Münkel: „Ich musste gar nicht lange überlegen, als ich von dieser „Booster“-Impfung in der Einrichtung erfuhr“.

Jutta Kaufmann: „Auf Anraten meiner Schwester habe ich mich spontan für die ,Drittimpfung’ vor Ort entschieden“.

Hilde Schätzler: „Es ist halt so, und auch richtig so“. ds

Bericht veröffentlicht am 13.11.2021 in Fränkische Nachrichten /Bildrechte Bernd Stieglmeier

 

Seit fast zwei Jahren arbeiten die Pflege- und Betreuungskräfte, die Fahrdienste und die Verwaltung der kirchlichen Sozialstation für den Raum Hardheim-Höpfingen und Walldürn unter den erschwerten und äußerst risikobehafteten Bedingungen der Corona-Pandemie. In der jährlichen Mitgliederversammlung berichteten der Vorstand, die Pflegedienstleitung und die kaufmännische Leitung wie dieser große Pflege- und Betreuungsdienst mit derzeit 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die täglich neu zu bewertende Situation meisterte. Um sich ein Bild zu verschaffen, zeigte die Pflegedienstleiterin Martina Weimann auf, dass die Sozialstation im vergangenen Jahr bei 871 Personen im Einsatz war. Über das Jahr verteilt waren Pflegefachkräfte, Pflegekräfte und Auszubildende im Rahmen ihrer bei 220.744 pflegerischen Hausbesuchen im Einsatz. Dabei oder auch bei separaten Besuchen wurden an den Pflegekunden über 83.000 medizinische Leistungen bzw. Kombinationsleistungen durchgeführt.

Coronabedingt musste die Zahl der persönlichen Beratungsbesuche reduziert werden. Um die Beratung der Pflegekunden und der Angehörigen in dem gewünschten und geforderten Maße durchzuführen, wurde die telefonische Kontaktaufnahme als ein adäquates Mittel eingesetzt. Während der Woche sind die Pflegekräfte in 15 Frühdiensttouren und 4 Spätdiensttouren mit ihren Fahrzeugen unterwegs. In der hauswirtschaftlichen Versorgung wurden im letzten Jahr 6 Touren gefahren. Die Kirchliche Sozialstation ist aber noch viel breiter aufgestellt. Seit 2017 beliefern Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit drei Fahrzeugen täglich knapp 100 Kunden mit frisch gekochten heißen Mahlzeiten. Zwei Fahrzeuge sind mit einem „Ofen an Bord“ ausgestattet, in dem die bestellten Mahlzeiten, computergesteuert pünktlich während der Fahrt fertig gekocht und ofenfrisch ausgeliefert werden.  Bedingt durch die vom Gesetzgeber ausgesprochenen Kontaktverbote musste die Senioren-Tagespflege vom 20.3. bis 14.6. 2020 ihr Betreuungsangebot für Tagesgäste einstellen. In der Folge durfte die Betreuung der Tagesgäste nur im Rahmen des „geschützten Regelbetriebs“ durchgeführt werden. Alle in der Tagespflege tätigen Pflege- und Betreuungskräfte leisteten in dieser Zeit eine enorme Arbeit, die in jeder Phase dem Hygienekonzept entsprechen musste. Die gesamte Leitung der Sozialstation ist froh und dankbar, dass es aufgrund der großen Sorgfältigkeit und hohen Disziplin der Mitarbeiter/innen aber auch der Tagesgäste bis heute zu keiner weiteren, coronabedingten Schließung gekommen ist. Eine immer interessante Zahl kommt aus der Statistik der gefahrenen Kilometerleistung der 36 Einsatzfahrzeuge der Pflegekräfte sowie der drei Menü-Fahrzeuge und der drei Tagespflegebusse. Insgesamt waren diese Fahrzeuge 506.718 km unterwegs. Der kaufmännische Leiter Ralf Bundschuh erläuterte das dem Jahresabschluss zu Grunde liegende Zahlenwerk. Nach der Bildung von Rückstellungen wie zum Beispiel für die in 2021 an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgezahlte Corona-Prämie und für Mehrarbeitszeit verblieb der Sozialstation ein Jahresüberschuss von 37 Tausend Euro, der in voller Höhe dem Eigenkapital zugeschlagen wurde, um damit auch das stetige Wachstum der Kirchlichen Sozialstation mit Eigenkapital zu unterlegen.  Im Bericht des Vorstandes ging der Vorsitzende Bernhard Berberich auf die trotz Corona vorangetriebenen Schritte zur Digitalisierung ein. Ebenso auf ein Anfang des nächsten Jahres in Betrieb gehendes Photovoltaikprojekt für den Eigenverbrauch. Auch die sukzessive Umstellung des Fuhrparks auf E-Mobilität wird im kommenden Jahr gestartet. Der Vorstand zeigte sich froh, dass die Mitgliederversammlung in diesem Jahr als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden konnte, nachdem sie im letzten Jahr nur virtuell, d.h. in schriftlicher Form stattfand. Die in der Tagesordnung vorgesehenen Beschlüsse, unter anderem zur Entlastung des Vorstandes und zur Genehmigung des Jahresabschlusses wurden ohne Gegenstimmen gefasst. Die Ehrung langjähriger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde auf einen späteren Termin  verlegt, da die Zahl der bei der Mitgliederversammlung anwesenden Personen aus Gründen des Coronaschutzes auf die nach Satzung- und Vereinsrecht notwendigen Teilnehmer beschränkt wurde.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde verabschiedete der Vorstand der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e.V. sechs Mitarbeiterinnen in den verdienten Ruhesstand. Mit einem herzlichen Dank für viele Jahre treuen und engagierten Dienst überreichte die Pflegedienst-leiterin Martina Weimann, Blumen und Geschenke an die im ersten Halbjahr ausgeschiedenen Mitarbeiterinnen.  Allen voran dankte sie Frau Erika Kappes die über 30 Jahre lang als kompetente Mitarbeiterin in der Verwaltung und als erste Kontaktperson für Fragen rund um die ambulante Pflege und den MenüService ihren Diensts tat. Nach 19 Jahren Mitarbeit in der ambulanten Hauswirtschaft wurden Frau Renate Köhler, nach 14 Jahren Tätigkeit im Menü-Service und dann ebenfalls in der ambulanten Hauswirtschaft Frau Anita Olbrich-Reis mit einem Präsent verabschiedet. Weiter traten in diesem Jahr Frau Karin Schell-Köster nach 12 Jahren und Frau Lilia Schneider nach sechs Jahren Tätigkeit in der ambulanten Betreuung in den Ruhestand. Ebenso Frau Gabi Beuchert nach sechs Jahren als Reinigungskraft in der Senioren-Tagespflege. Der Vorsitzende der Sozialstation Bernhard Berberich und der Ehrenvorsitzende Clemens Balles hoben das Engagement der sich nun im Ruhestand befindlichen Mitarbeiterinnen hervor und bedankten sich auch ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit mit den derzeit über 90 Beschäftigen. Als ein schönes Zeichen der Einbindung der Sozialstation in den caritativen und diakonischen Dienst der Kirchengemeinden in Walldürn, Höpfingen und Hardheim spendete Herr Pfarrer Karl Kreß den Ruheständlern den Segen und sagte Ihnen auf diese Weise Gottes Beistand in ihrem neuen Lebensabschnitt zu. Die „jungen“ Ruheständler übergaben als Zeichen der Dankbarkeit für eine schöne Berufszeit eine Spende zu Gunsten der Opfer und Schäden der Flutkatastrophe.

snip 20210625123840Walldürn, 22.06.2021  - Anlässlich der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Vorstandes der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e.V. fand auch die Verabschiedung der langjährigen Vorstandsmitglieder Barbara Barosch und Robert Lutz im kleinen Rahmen, im Garten der Senioren-Tagespflege statt.

Beide Vorstandsmitglieder setzten sich in ihrer Amtszeit mit großem Engagement für die positive Entwicklung der Sozialstation ein. Frau Barbara Barosch, seit 2000 Vorstandsmitglied, übernahm im Jahre 2003 die Protokollführung und war seit 2011 stellvertretende Vorsitzende, als Nachfolgerin von Dr. Jürgen Frank. Herr Robert Lutz wurde im Jahre 2005 in den Vorstand gewählt und initierte bzw. unterstützte als Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes zahlreiche Projekte.

Der Vorsitzende Bernhard Berberich und die Pflegedienstleiterin Martina Weimann würdigten ihre Arbeit im Vorstand überreichten beiden zum Dank Abschiedsgeschenke.

Bild: Robert Lutz (links) und Barbara Barosch (Mitte) zusammen mit Vorstand und Pfegedienstsleitung sowie dem Ehrenvorsitzenden

 

In diesem Punkt sind die Teilnehmer des Kurses „Sturzprophylaxe“ einer Meinung. In unserer fünften und somit letzten Stunde wiederholten wir die bereits erlernten Übungen und Faszientänze. Mobilität bedeutet Lebensqualität. Wer mobil bleiben will, sollte sich belasten, ohne sich zu überfordern.                          In diesem Sinne verabschiedeten wir uns und sehen eine Treppe als Ansporn und nicht mehr als Last.

Kurs Sturzpräv Hardheim 5.Stunde

© 2017 Kirchliche Sozialstation

Hardheim - Höpfingen - Walldürn

Home | ImpressumDatenschutzerklärung | Login

+49 (0)6282 9224-0 
info@sozialstation-wallduern.de
Mo. - Fr.: 8.30-16.00 Uhr

Suche

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.