logo ws6 png

Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet unter der Überschrift: Home-Office in der Pflege? - "Geht nicht". Die Leitung der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn sprach mit RNZ Redakteur Janek Mayer und gab aufgrund des Ausbruchs der Corona-Pandemie vor einem Jahr Einblicke in den Alltag mit Corona. Neben ihrem Dienst in der Pflege, Betreuung, Hauswirtschaft und dem Menü-Service kümmern sie die Pflegekräfte und alle übrigen Mitarbeiter/innen um das Gemüt und das seelische Befinden ihrer Pflegekunden. Hier gelangen Sie zu dem Bericht in der RNZ Samstagsausgabe 30.1.2021.

Liebes Pflege- und Betreuungspersonal,

auch Ihnen wünschen wir von ganzem Herzen alles Gute und Gottes Segen für das Jahr 2021. Bleiben Sie gesund. Wir erbitten für Sie, dass Sie selbst immer genügend Energie finden, den Seniorinnen und Senioren positiv und Mut machend gegenüber zu treten. Sie sind im Moment die wichtigsten Kontaktpersonen und stehen zwischen den Gästen im Haus und den Angehörigen, die ebenfalls darunter leiden, nicht mehr so oft und lange kommen zu dürfen. Ein Spagat, der uns sehr wohl bewusst ist. Wir können nur erahnen, wie viel Kraft das kostet.

Wenn wir Sie in irgendeiner Weise unterstützen können, lassen Sie es uns wissen. Vielleicht tragen unsere kleinen Filmchen auf der Homepage dazu bei, den Alltag ein wenig zu unterbrechen. Falls Sie über ihren Fernseher ins Netz gehen können, oder über ein Laptop den You tube Kanal der Seelsorgeeinheit abrufen können, stehen Ihnen eine Vielzahl von clips zur Verfügung. Diese können sie gerne auch frei herunterladen. Diese erzählen von dem, was in unserer Seelsorgeeinheit geschieht oder von Bibelgeschichten, die Kinder aus der Seelsorgeeinheit selbst erstellt haben. Klicken sie auf www.se-madonnenland.de.

Ihr Seelsorgeteam
Pfarrer Chistian Wolff, Claudia Beger, Uschi Butterweck
und Leonore Kern, Gemeindereferentinnen          

SE HaH Madonnenland klein

Startschuss der Kampagne. Die Kirchlichen Sozialstationen in der Region beteiligen sich gemeinsam an der Kampagne „Pflege hat Wert 2.0“ von Caritas und Diakonie mit ihren Spitzenverbänden Diakonisches Werk Baden und Diözesancaritasverband Freiburg. Wir fordern mit der Kampagne „Pflege hat Wert 2.0“ eine nachhaltige Wertschätzung der ambulanten häuslichen Pflege und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen. Die Sozialstationen Buchen, Mosbach, Walldürn, Adelsheim-Osterburken, Tauberbischofsheim und Lauda arbeiten gemeinsam in den Gemeinden um eine Versorgung der Menschen im ländlichen Raum zu ermöglichen und zu unterstützen. Seit 40 Jahren ist es unser Auftrag den Menschen in Not zu helfen, in der das Leitbild der Nächstenliebe als wesentliche Handlunsgrundlage dient. Zum Auftakt der Kampagne traf sich der Arbeitskreis um das Thema Wertschätzung in den Einrichtungen zu beleuchten und die Wahrnehmung der Sozialstationen in der Öffentlichkeit zu überdenken.

Pflege hat Wert AuftaktVon links: Ralf Bundschuh (Kaufmännischer Leiter, Sozialstation Walldürn), Christine Wahl (Pflegedienstleitung, Sozialstation Tauberbischofsheim),    Markus Schäfer (Stellv. Pflegedienstleitung Sozialstation Buchen), Marina Müller (Geschäftsführung, Sozialstation Adelsheim-Osterburken)

 

 

 

Im Rahmen einer nach den Coronaregeln organisierten Zusammenkunft, der im Jahre 2020 wegen langjähriger Beschäftigung zu ehrenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e.V., sprachen der Vorsitzender Bernhard Berberich und die Pflegedienstleiterin Martina Weimann die Tätigkeiten und Einsatzgebiete der Jubilare während ihrer bisherigen Dienstzeit an. 43 Jahre nach der Gründung der Sozialstation konnten gleich drei Mitarbeiterinnen für 30-jährige Betriebszugehörigkeit geehrt werden. So trat Frau Martina Weimann am 1. September 1990 als Krankenschwester in den Dienst der Sozialstation. Sie übernahm am 1.4.1992 die Pflegedienstleitung von der Ordensschwester Walburga und ist bis heute in dieser verantwortungsvollen Position tätig. Ihr obliegt auch die Personalverantwortung für die heute rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Einen Monat später, am 1. Oktober 1990 trat Frau Gabi Horn als Krankenschwester im ambulanten Bereich der Sozialstation ein. Ab 1.1.2001 obliegt ihr die Leitung der Senioren-Tagespflege, die damals als eine „Pioniereinrichtung“ in unserer Region in den Räumen des ehemaligen Kaufhauses Kieser in Hardheim, mit einem Angebot zur teilstationären Betreuung an den Start ging. Aufgrund des sich damals abzeichnenden Wachstums der Pflege wurden Aufgaben der Verwaltung dieser Einrichtung am 1. November 1990 an Frau Erika Kappes übertragen. Kompetent und engagiert entwickelte dieses Team seit 30 Jahren im Auftrag der kirchlichen Träger den damals mit acht Personen auf den Weg gebrachten Pflegedienst zu einen zuverlässigen und wertgeschätzten kirchlichen Dienstleister im Bereich Pflege und Betreuung. Weiter wurden geehrt: Marianne Reichert, Karin Fieger, Christiane Mohr und Alice Heda (15 Jahre). Annette Julien, Rebecca Utz, Lena Czech und Sibylle Häberle (10 Jahre).  Der Vorstand der Sozialstation und das Seelsorgeteam der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden gratuliert den Jubilaren auf diesem Wege auch nochmal ganz herzlich für deren kompetente und engagierte Arbeit.

Ehrungen 2020 

Betriebsjubiläum bei der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e.V.
v.L. M.Weimann, K.Fieger, E.Kappes, C. Mohr, M.Reichert, G. Horn, R. Utz, L.Czech und A.Jullien.
Auf dem Bild fehlen Alice Heda und Sibylle Häberle

Kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn weiterhin unter bewährter Leitung

Erstmals in ihrer Geschichte konnte die Kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e.V. ihre im November 2020 geplante Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes nicht als Präsenzveranstaltung mit den Delegierten der katholischen und evangelischen Kirchengemeinden von Walldürn, Hardheim und Höpfingen durchführen.

Eine im Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie erlassene Regelung für Vereine ermächtigte den Vorstand, auch ohne Satzungsänderung, eine Mitgliederversammlung mit Wahlen ohne persönliche Anwesenheit der Delegierten am Versammlungsort, in „Schriftform“ durchzuführen. So wurden die Delegierten mit der Zusendung von Berichten und Zahlenwerken über die Entwicklung der Sozialstation im Jahre 2019 informiert. Vorstand und Pflegedienstleitung zeigten sich zufrieden, dass alle Bereiche (ambulante Pflege und Betreuung,  Hauswirtschaft, Senioren-Tagespflege und der Menü-Service) zu dem ausgewiesenen positiven Ergebnis beitrugen.  Die Pflegedienstleiterin Frau Martina Weimann und der für kaufmännischen Bereich verantwortliche Altenpfleger und Sozialfachmanager Ralf Bundschuh informierten schriftlich, dass die Einrichtung im vergangenem Jahr 88 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigte. Über 800 Kunden wurden ambulant, d.h. im häuslichen Bereich gepflegt, betreut, versorgt und beraten. Im Jahresverlauf summierten sich diese Leistungen auf ca. 12.000 Hausbesuche. Hierbei wurden ca. 24.000 pflegerische Leistungen und knapp 70.000 Kombinationsleistungen nach § V und XI des Sozialgesetzbuches erbracht. Die Pflegekräfte der ambulanten Pflege sind täglich in 18 Tourenstrecken im Geschäftsgebiet unterwegs. Die Nachfrage nach stundenweiser Betreuung ist groß. Hier arbeiten 7 Mitarbeiterinnen. Im Menü-Service mit Frische-Mobilen, mit Ofen an Bord, sind 10 Mitarbeiter/innen beschäftigt. Sie beliefern täglich ca. 90 Kunden mit warmen Mahlzeiten zu deren bester Zufriedenheit. Da das Berichtsjahr Gott sei Dank, noch nicht von der Corona-Pandemie betroffen war, wurden in der Senioren-Tagespflege täglich im Durchschnitt 18 Personen betreut. Über 50 Tagesgäste nehmen diese Leistung in Anspruch und werden von 19 Pflege- und Betreuungskräften sowie hauswirtschaftlichen Mitarbeiterinnen versorgt. Täglich sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit 35 Fahrzeugen auf dem Weg zu ihren Kunden. Die Jahreskilometerleistung liegt bei 480.000 km.

Entsprechend der schriftlich vorgelegten Tagesordnung wurden die Dokumente mit den Beschlüssen auch wieder in Schriftform bis zu dem definierten virtuellen Versammlungstermin, an den eigens gebildeten Wahlausschuss zurückgesandt. In gleicher Form gingen auch die Stimmzettel für die Wahl des Vorstandes und die Beschlüsse über die weiteren Regularien dort ein. Für die nächste Amtszeit von fünf Jahren wurden gewählt:  Bernhard Berberich, Hardheim (Vorsitzender) Walter Gramlich, Walldürn und Torsten Hauck, Höpfingen. (Stellv. Vorsitzende) Weiter wurden 8 Beiräte in den Vorstand gewählt. Die Amtszeit der Gewählten beginnt mit der Eintragung in das Vereinsregister. Bis dahin bleibt lt. Satzung der bisherige Vorstand, der für das Geschäftsjahr 2019 entlastet wurde, im Amt.

Die üblicherweise im Rahmen der Mitgliederversammlung durchgeführte Ehrung langjährig beschäftigter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurde, unter Einhaltung der geltenden Corona-Hygieneregeln, kurz vor Weihnachten durchgeführt. Azubi 2018

Das Thema Ausbildung wird in der Kirchlichen Sozialstation seit Jahren groß geschrieben. Jährlich starten 1-2 Auszubildende unter fachlicher Anleitung und Betreuung in den Pflegeberuf. Das Bild zeigt die Auszubildende des ersten und dritten Lehrjahres, zusammen mit den Mentoren und den für die Ausbildung Verantwortlichen.

 

 

 

© 2017 Kirchliche Sozialstation

Hardheim - Höpfingen - Walldürn

Home | ImpressumDatenschutzerklärung | Login

+49 (0)6282 9224-0 
info@sozialstation-wallduern.de
Mo. - Fr.: 8.30-16.00 Uhr

Suche

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.