20220921 183558Im Rahmen des "toni-Ideenwettbewerbs 2022" bewerte die Jury das Projekt der Sozialstation "nachhaltige Unternehmensführung durch Photovoltaik und E-Mobilität".
Prämiert wurden die besten 20 Ideen. Der Sieger erhielt 10.000 Euro,  die Plätze sechs bis zehn jeweils 1000 Euro und die Plätze elf bis 20 jeweils 500 Euro. Die Idee der Sozialstation Walldürn war dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet. In einer kleinen Dokumentation stellte der Vorstand der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn das derzeit laufenden Projekt "PV Anlage für E-Mobile und zur Reduziefung des Strombezug aus dem öffenlichen Netz. Der Gewinn wird für die Beschaffung der Wallbox-Ladestation für die ersten Elektrofahrzeuge eingesetzt.

Die Senioren-Tagespflege der Kirchlichen Sozialstation Walldürn bietet für ihre Gäste ein abwechslungsreiches Beschäftigungsprogramm. Dabei werden die Senioren ermuntert, aktiv zu bleiben, um ihre Fähigkeiten zu stärken. Zum regelmäßigen Beschäftigungsangebot gehören:

Bewegungsübungen zur Förderung von Beweglichkeit, Gleichgewicht und Kraft

  • Übungen zur Sturzprävention
  • Gehtraining auf Balancematten in 3 verschiedenen Stärken zum Erhalt/Förderung des sicheren Gehens und zur Senkung des Sturzrisikos
  • Lachyoga mit dem Ziel die tiefe Atmung anzuregen
  • Meditation mit Klangschalen zur Tiefenentspannung
  • Entspannungsmöglichkeit im Snoezelenraum
  • Sitzyoga zur Muskelentspannung durch Dehn -und Atemübungen
  • Gedächtnistraining durch assoziative Konzentrationsübungen, was das flexible Denken fördert
  • Kreatives Arbeiten zur Verbesserung der Feinmotorik und Fingerbeweglichkeit
  • Gemeinsames Singen
  • Gottesdienste

Ziel ist es, durch anregende Aktivitäten die Selbstständigkeit und das Selbstvertrauen zu stärken, getreu dem indischen Sprichwort: “Es ist egal wie alt man wird, aber es ist nicht egal wie man alt wird!“

Wenn sie unsere Einrichtung kennenlernen möchten, rufen sie uns unter Tel.: 06282/922418 an und vereinbaren einen Termin zum unverbindlichen Kaffeenachmittag.
Wir freuen uns auf Sie.

 

Kreatives Malen mach nicht nur viel Spaß, sondern fördert auch die Kreativität, die Feinmotorik und das Konzentrationsvermögen

Beweglichkeit im Alter erhalten- Wer möchte das nicht?

Interessierte Seniorinnen und Senioren sind ganz herzlich zu einem 5- wöchigen Kurs „Fit bis ins hohe Alter“ bei der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e.V. eingeladen.

Wir starten am Donnerstag, den 22.09.2022 um 9:30 Uhr in den Räumen der Sozialstation, Schachleiterstraße 27a in Walldürn.

Weitere Termine sind der 29.09./ 06.10./ 13.10. und 20.10.2022

Bei Interesse und Fragen melden Sie sich bitte werktags zwischen 8.00-16.00 Uhr unter 06282/92240 an. Ein Kostenbeitrag wird erhoben.

Anlässlich des Informationsbesuches der Bundestagsabgeordneten Nina Warken (CDU) forderte der Vorstand der Kirchlichen Sozialstation die Politik zu konkretem Handeln auf. Die Zeit der Versprechungen und des Wartens auf Konzepte und Lösungen ist vorbei. RNZ Redakteur Janek Mayer nannte in seinen Berichten die Probleme beim Namen.  Hier sind die Zeitungsberichte online im Zugriff.

SST RNZ Die Pflege selbst ist ein Pflegefall

SST RNZ So gert die Mobilitt ins Stocken

Am 4.8.2022 war die Bundestagsabgeordnete Frau Nina Warken zu einem Informationsbesuch in der Kirchlichen Sozialstation in Walldürn. Im Beisein von Vorstandsmitgliedern der Sozialstation und der Pflegedienstleiterinnen Heidi Sack, Irina Ebert und Gabi Horn sowie von Verwaltungsleiter Ralf Bundschuh wurden die Gespräche auf viele derzeit aktuelle Fragen gelenkt. Hauptthema war die Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage der Energie plus Umwelt eG auf dem Dach der Sozialstation zur Einspeisung von Solarstrom für den Eigenverbrauch und die Planung zum Aufbau einer Ladeinfrastruktur für die künftige E-Mobil Flotte der Sozialstation. Die ersten vier Elektrofahrzeuge für den ambulanten Dienst und den Menü-Service wurden vor knapp einem Jahr bestellt und sollen im Herbst 2022 ausgeliefert werden. In diesem Zusammenhang war zu prüfen, wie die erforderliche Ladekapazität für diesen Einstieg in die E-Mobilität bereitgestellt werden kann. Nach ersten Beratungsgesprächen mit den Stadtwerken Walldürn war schnell klar, dass die Anschlusskapazitäten am Standort der Sozialstation für diesen Zweck bei weitem nicht ausreichend vorhanden ist. Die Anschaffung und Einrichtung einer Trafostation durch die Sozialstation, auf dem eigenen Gründstück in der Ringstraße bzw. Schachleiterstraße ist aus Kostengründen keine realisierbare Lösung. Leider konnte Frau Warken und auch die zuvor angefragten Beratungsstellen der Erzdiözese Freiburg keine Fördermittel in Aussicht stellen um die Investition in eine Trafostation im Wert von weit mehr als 50.000 Euro in Angriff zu nehmen. Bis sich die Politik und die Verbände, aber auch die Autoindustrie und die Krankenkassen mit umsetzbaren Lösungsmodellen beschäftigen, ist es noch ein harter Weg bis zur Erreichung der Klimaneutralität eines Pflegedienstes, insbesondere im ländlichen Raum. Ein ebenso wichtiger Gesprächsinhalt war die Forderung an die Politik nach mehr Einsatz und realisierbaren Konzepten zur Gewinnung von Pflegepersonal und Ausbildungsplätze in der Pflege. Dieser seit mehr als einem Jahrzehnt vorgetragene Hilferuf scheint trotz höchster gesellschaftlicher Relevanz immer wieder ins Leere zu laufen. Das Zögern der politisch Verantwortlichen wird noch schwere Konzequenzen für den bürgerlichen Zusammenhalt nach sich ziehen. Die Informationsrunde und der Gedankenaustausch mit der Bundestagsabgeordneten und Vertretern des CDU Stadtverbandes Walldürn wurde vom Vorsitzenden der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn, Bernhard Berberich geleitet. In der Hoffnung, dass diese zwei wichtigen Themen parteiübergreifend und lösungsorientiert, zusammen mit den Betroffenen angegangen werden, bedarf es anscheinend noch vieler weiterer öffentlichkreitswirksamer Aktionen.

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