MdB Nina Warken besuchte Sozialstation Walldürn

Am 4.8.2022 war die Bundestagsabgeordnete Frau Nina Warken zu einem Informationsbesuch in der Kirchlichen Sozialstation in Walldürn. Im Beisein von Vorstandsmitgliedern der Sozialstation und der Pflegedienstleiterinnen Heidi Sack, Irina Ebert und Gabi Horn sowie von Verwaltungsleiter Ralf Bundschuh wurden die Gespräche auf viele derzeit aktuelle Fragen gelenkt. Hauptthema war die Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage der Energie plus Umwelt eG auf dem Dach der Sozialstation zur Einspeisung von Solarstrom für den Eigenverbrauch und die Planung zum Aufbau einer Ladeinfrastruktur für die künftige E-Mobil Flotte der Sozialstation. Die ersten vier Elektrofahrzeuge für den ambulanten Dienst und den Menü-Service wurden vor knapp einem Jahr bestellt und sollen im Herbst 2022 ausgeliefert werden. In diesem Zusammenhang war zu prüfen, wie die erforderliche Ladekapazität für diesen Einstieg in die E-Mobilität bereitgestellt werden kann. Nach ersten Beratungsgesprächen mit den Stadtwerken Walldürn war schnell klar, dass die Anschlusskapazitäten am Standort der Sozialstation für diesen Zweck bei weitem nicht ausreichend vorhanden ist. Die Anschaffung und Einrichtung einer Trafostation durch die Sozialstation, auf dem eigenen Gründstück in der Ringstraße bzw. Schachleiterstraße ist aus Kostengründen keine realisierbare Lösung. Leider konnte Frau Warken und auch die zuvor angefragten Beratungsstellen der Erzdiözese Freiburg keine Fördermittel in Aussicht stellen um die Investition in eine Trafostation im Wert von weit mehr als 50.000 Euro in Angriff zu nehmen. Bis sich die Politik und die Verbände, aber auch die Autoindustrie und die Krankenkassen mit umsetzbaren Lösungsmodellen beschäftigen, ist es noch ein harter Weg bis zur Erreichung der Klimaneutralität eines Pflegedienstes, insbesondere im ländlichen Raum. Ein ebenso wichtiger Gesprächsinhalt war die Forderung an die Politik nach mehr Einsatz und realisierbaren Konzepten zur Gewinnung von Pflegepersonal und Ausbildungsplätze in der Pflege. Dieser seit mehr als einem Jahrzehnt vorgetragene Hilferuf scheint trotz höchster gesellschaftlicher Relevanz immer wieder ins Leere zu laufen. Das Zögern der politisch Verantwortlichen wird noch schwere Konzequenzen für den bürgerlichen Zusammenhalt nach sich ziehen. Die Informationsrunde und der Gedankenaustausch mit der Bundestagsabgeordneten und Vertretern des CDU Stadtverbandes Walldürn wurde vom Vorsitzenden der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn, Bernhard Berberich geleitet. In der Hoffnung, dass diese zwei wichtigen Themen parteiübergreifend und lösungsorientiert, zusammen mit den Betroffenen angegangen werden, bedarf es anscheinend noch vieler weiterer öffentlichkreitswirksamer Aktionen.

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