Dank- und Segnungsgottesdienst für Beschäftigte der Sozialstation - Absage w/hoher Corona Inzidenz

Pfarrer Christian Wolff und Gemeindereferentin Claudia Beger vom Seelsorgeteam der SE Hardheim-Höpfingen im Madonnenland laden die Beschäftigten der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn am 10.Februar 2020 zu einem Dank- und Segnungsgottesdienst in die Katholische Pfarrkirche St. Alban ein. Mit dieser Art von Gottesdienst möchten die Kirchlichen Träger der Sozialstation, die katholischen und evangelischen Kirchengemeinden Hardheim-Höpfingen und Walldürn, künftig regelmäßig und reihum die Pflege- und Betreuungskräfte aber auch die Mitarbeiterinnen in den weiteren Bereichen wie Hauswirtschaft, Menü-Service und Verwaltung einladen. Dabei soll die Verbindung der Kirchengemeinden mit den in der Sozialstation im Dienst an alten und pflegebeüftigen Menschen tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Mittelpunkt gestellt und der Respekt, die Achtung und die Wertschätzung für deren Arbeit zum Ausdruck gebracht werden. 

Begleitend schreibt Gemeindereferentin Claudia Beger im nächsten Pfarrblatt: 
Die Kirchliche Sozialstation –ein verlängerter Arm unserer Sorge für die Menschen

Dass die kirchliche Sozialstation zu unserer Seelsorgeeinheit ist, war uns stärker im Bewusstsein, als sie mit der Tagespflege noch in Hardheim in der Wertheimer Straße verortet war. Da sie sich vergrößern musste, war man auf der Suche nach neuen Räumen in Walldürn fündig geworden. So wird die Tätigkeit der Pflegekräfte in Hardheim derzeit hauptsächlich bei Begegnungen mit den Fahrzeugen der Sozialstation im Straßenverkehr und an den Einsatzorten wahrgenommen.

Die Dienste einer Pfarrgemeinde bilden sich in der Sorge für die Liturgie, der Verkündigung des Glaubens und der Sorge für die Menschen, in der Caritas ab. Somit sind es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der  kirchlichen Sozialstation, die unseren Auftrag der Sorge und Pflege Alter und hilfsbedürftiger Menschen zu einem großen Teil abdecken. Was sie leisten, ist uns oft nicht bewusst, oder wir bringen es nicht mit unserer Seelsorgeeinheit in Verbindung. Die Nähe zu den Menschen, die einer Betreuung bedürfen, die Entlastung für die Familien, die eine Rundumversorgung gar nicht stemmen können, das Fachwissen und die Pflege, die es den Senioren und Seniorinnen noch ermöglicht, zu Hause leben zu können, die Versorgung mit einer warmen Mahlzeit und ein paar netten Worten bei der Übergabe des Essens, das medizinische Knowhow in der Pflege zu Hause und den regelmäßigen Besuchen.

Wenn ich mit den Senioren ins Gespräch komme, höre ich oftmals, dass der Tag sich nach den Besuchen der Kräfte der Sozialstation taktet und das Klingeln oft schon sehnsüchtig erwartet wird.
Bei all dem erschwert Corona auch hier die Pflege in erheblichem Maße. Die Pflegekräfte kommen natürlich auch zu Senioren, die infiziert sind. Die Montur muss angezogen, alles gereinigt und desinfiziert werden, der Krankheitsverlauf im Blick behalten und die Familie informiert und viele Fragen beantwortet werden.  So ist es Herrn Pfarrer Wolff und dem Seelsorgeteam ein Anliegen, die Pflegekräfte am 10. Februar zu einem ökumenischen Dank- und Segnungsgottesdienst in die Pfarrkirche St. Alban einzuladen. Solche Gottesdienste sollen künftig regelmäßig von den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden, die ja Träger der Kirchlichen Sozialstation sind, an wechselnden Orten angeboten werden. Damit bringen sie auch gegenüber den Pflege- und Betreuungskräften zum Ausdruck, dass die Kirchengemeinden die Arbeit der mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in besonderer Weise würdigen und ihnen Mut. Beistand und Gottes Segen zusichern. 


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