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Kirchliche Sozialstation Hardheim- Höpfingen- Walldürn

Weit mehr als ein Ort der Begegnung - Vielfältiges Programm - Angebote werden von den Besuchern sehr gelobt.

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Eine weitsichtige Idee hatten der damalige Vorsitzende der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn Herr Clemens Balles und die heute noch als Pflegedienstleiterin tätige Martina Weimann. Es ging um die Errichtung einer Senioren-Tagespflege als zeitweise Alternative zur Betreuung in Pflegeheimen.

Da es vor 20 Jahren nur wenige Tagespflegen in der Erzdiözese Freiburg gab, war die Erweiterung des Angebotes der Sozialstation ein zukunftsweisendes Pilotprojekt.

Der Vorstand hatte das Ziel, mit einer Senioren-Tagespflege das Konzept „alles aus einer Hand – betreut und versorgt rund um die Uhr“ zu ergänzen und abzurunden.

Im Januar 1999 eröffnete dann die erste Senioren- Tagespflege in den ehemaligen Räumlichkeiten des Kaufhauses Kieser in Hardheim seine Pforten.

  • Die Tagepflege ist eine offene teilstationäre Einrichtung, was bedeutet, dass die Gäste tagsüber eine fachlich kompetente Pflege, Betreuung und einen  strukturierten Tagesablauf erfahren. Sie können weiterhin in ihren eigenen Wohnungen leben und werden dort von ihren Angehörigen oder einem Pflegedienst unterstützt.
  • Durch den Aufenthalt in der Tagespflege werden die pflegenden Angehörigen effektiv entlastet und könne so eine stationäre Unterbringung hinauszögern oder sogar ganz vermeiden.

In den Anfängen betreuten zwei Mitarbeiterinnen fünf Gäste am Tag. Bereits im Jahr 2003 waren dann täglich 18 Gäste zu Besuch und wurden von 13 Mitarbeitern betreut. Zu diesem Zeitpunkt verfügte die Tagespflege über einen gespendeten Transportbus. Im Laufe der darauf folgenden Jahre kamen noch zwei weitere Busse mit Rollstuhlrampe sowie vier Fahrer/innen hinzu.

Im Jahre erfolgte 2010 der Umzug in das heutige Domizil im Haus der offenen Tür in Walldürn, da in Hardheim kein Außenbereich zur Verfügung stand.

Aufgrund der größeren Räumen und der besseren Aufteilungen konnte man vorhandene Konzepte erweitern und Neues anbieten.

Eine große Bereicherung war die Einrichtung eines Snoezelen Raumes im Jahre 2014, durch Spenden der Glückspirale.

In dem Snoezelen Raum befinden sich neben bequemen Sitz- und Liegemöglichkeiten weitere Stimulationsmittel für die Sinne (sehen, hören, fühlen, riechen)

Dies fördert ein Gefühl von Ruhe, Harmonie und Geborgenheit, was sich wiederrum positiv auf das körperliche und seelische Gleichgewicht auswirkt. In der Regle erfolgt das Snoezelen in einer 20 minütigen Einheit, wobei der Gast durch das qualifizierte Betreuungspersonal begleitet wird.

Auch in Sachen Bewegung bleibt die Senioren- Tagespflege nicht träge. Im Jahre 2017 konnte dann Dank einer Spende der Fernsehlotterie spezielle sogenannte kyBounder® Bewegungsmatten angeschafft werden. Durch die konsequente und regelmäßige Nutzung dieser begehbaren Matten in verschiedenen  Dicken, trainieren die Gäste das sichere Gehen und fördern somit die Senkung des Sturzrisikos.

Zwei neue Angebote sind Meditation mit Klangschalen zur Tiefenentspannung und Lachyoga, welches insbesondere zur besseren Atmung anregt. Zur Klangschalenmeditation konnte man Frau Martina Grasmann aus Walldürn und für das Lachyoga Frau Waltraud Herberich aus Buchen gewinnen.

Neben diesen Angeboten besteht täglich ein festes Rahmenprogramm, z.B. Gymnastik, Gedächtnistraining, Singen, Basteln, ….. und jahreszeitlich bezogene Feste feiern.

Dabei werden wir die Einrichtung auch von zahlreichen Ehrenamtlichen unterstützt. Dies sind Thea Watzlawek, Anita Heilmann, Marliese Salmann,  Yvonne Wolfmüller, Anton Staab, Herbert Möller und seit 18 Jahren Christel Geiger.

Zudem kommen immer wieder auch die Vereine oder Privatpersonen zu einem Vortrag in die Tagespflege, was zusätzlich bereichert und gerne angenommen wird.

Zum christlichen Leitbild der Tagespflege gehört auch ein wöchentlicher Gottesdienst, welchen die Gäste besuchen können. Hierzu kommen im Wechsel die katholischen und evangelischen Pfarrer und Diakone.

So versteht sich die Tagespflege als Ort der Begegnung und Selbstbestimmung. Jeder Gast wird auch in seinem „Andersein“ angenommen und fühlt sich verstanden. Eine der wichtigsten Aufgaben besteht darin, für die Gäste eine angenehme entspannte Atmosphäre zu schaffen, in der sie sich wohlfühlen.

Gezielte Beschäftigungsangebote und anregende Aktivitäten fördern die Selbstständigkeit und stärken das Selbstvertrauen.

Hierfür Sorgen tagtäglich 20 Mitarbeiter/innen und Frau Gabi Horn, die seit 18 Jahren die Leitung der Senioren Tagespflege innehat.

 

Erstes Crowdfundingprojekt der Volksbank Franken Buchen brachte 4.000,00 Euro für 6 Aktivierungs-Sets für das Team "Betreuung zu Hause"   

Wir sagen DANKE an alle Spender/innen!

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Im Rahmen des von der Volksbank Franken aus Buchen initiierten Crowdfunding- Projektes und dank der zahlreichen Spender konnten die Projektverantwortlichen den Mitarbeiterinnen unseres Betreuungsdienstes einen Scheck im Wert von 4000 Euro überreichen, wofür 6 Aktivierungssets angeschafft werden konnten. Bereits im Vorfeld war man sich im Team sehr schnell einig, dass die angestrebte Spendensumme der Betreuung zu Hause zu Gute kommen sollte um hier in Beschäftigungshilfsmittel für die Bereiche Mobilität und Wahrnehmung zu investieren. Durch den gezielten Einsatz der Materialien können insbesondere das Gleichgewicht, die Konzentration, die Bewegung von Gelenken (z. B. Schulter-, Arm- und Handgelenk) und die Wahrnehmung positiv stimuliert werden. Diese Elemente wiederum sind unter anderem eine wichtige Voraussetzung für das sichere Fortbewegen und das Greifen und somit für vielfältige Alltagshandlungen unabdingbar. Je nach vorliegenden Kompetenzen können die verschiedenen Materialien nach Schwierigkeitsgraden eingesetzt werden. Neben dem Faktor „Freude an Bewegung“ trägt dies dazu bei, die Lebensqualität der zu Betreuenden zur erhalten oder sogar zu verbessern.

 

 

In der Litfass-Säule erschien im Dezember 2018 ein Artikel über die Ausbildung in der Kirchlichen-Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn e.V.

Haben Sie Interesse an einer Ausbildung zur Examinierten Altenpflegerin ab 1.9.2019?  Herr Ralf Bundschuh informiert Sie gerne über alles rund um die Ausbildung und nimmt Ihre Bewerbung entgegen. Telefon: 06282 9224 0

181206 Berufsziel Altenpflege Litfass

Kirchliche Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn Haushaltsplan für das laufende Jahr genehmigt / Langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geehrt

Fränkische Nachrichten  8. November 2018 Autor: ds

 

Im Jahresverlauf 2017 wurden 620 Menschen gepflegt und betreut

Acht langjährige Mitarbeiter der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn sind im Rahmen der Mitgliederversammlung geehrt worden.
Die Mitglieder der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn haben der Jahresrechnung 2017 und dem Haushaltsplan für das laufende Jahr zugestimmt.

© Bernd Stieglmeier (Text und Foto)

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Ehrung für langjährige Betriebszugehörigkeit. Martina Hammrich (25 Jahre), Marion Englert (20 Jahre), Irina Ebert, Natali Ilz, Elisabeth Lutz und Roland Eckert (jeweils 15 Jahre) sowie Brunhilde Schüßler und Andrea Trunk (jeweils zehn Jahre)

Walldürn. Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Kirchlichen Sozialstation Hardheim-Höpfingen-Walldürn am Dienstagabend im katholischen Pfarrsaal sind acht Mitarbeiter für ihr verdienstvolles Engagement geehrt worden. Nach einer kurzen geistlichen Besinnung durch den Ehrenvorsitzenden Clemens Balles blickte Vorsitzender Bernhard Berberich jedoch zuvor auf das Geschäftsjahr 2017 zurück.

Er erinnerte an die Anschaffung von Sturzpräventionsmatten mit Fördermitteln des Deutschen Hilfswerkes in Höhe von 4000 Euro. Das ganze Jahr über waren Handwerker in der Sozialstation und insbesondere im Bereich der Tagespflege damit beschäftigt, die geforderten Brandschutzauflagen umzusetzen. Die Kosten für diese Arbeiten beliefen sich auf rund 87 000 Euro. In diesem Zusammenhang wurde auch der Lagerraum der Senioren-Tagespflege in einen Lagerraum für den Menü-Service umgebaut.

Im Zusammenhang mit der geplanten Erweiterung der Senioren-Tagespflege um bis zu zwölf Plätze wurden mit den im Diözesancaritasverband zuständigen Personen intensive Gespräche geführt. Auf Basis des Flächenbedarfs wurde die Planung eines Erweiterungsbaues auf dem noch zu erwerbenden Grundstück vorangetrieben. Einerseits unterstützten dabei die Fachabteilungen die Maßnahme, andererseits brachte der die Kirchliche Sozialstation betreuende Caritasverband im Tauberkreis auf verschiedenen Ebenen seine Bedenken in Bezug auf die nachhaltige Wirtschaftlichkeit und auf den noch hohen Schuldenstand in die Gespräche ein.

Aufgrund neuer Abhängigkeiten bei der Inanspruchnahme von Fördermitteln und einer sich abzeichnenden Anhebung der Eigenanteile für die Tagespflegegäste sei die geplante Aufstockung derzeit wirtschaftlich nicht zu vertreten. Deshalb werde der beschlossene Erwerb des angrenzenden Grundstücks der Stadt Walldürn nach einer Neuregelung des Zugangs für den evangelischen Kindergarten erst im nächsten Jahr notariell vollzogen.

Eine Lösung wurde zur Fortführung des Menüe-Service in Form eines Frische-Mobils gefunden. Wo die Kommunen die Investitionshilfe gänzlich abgelehnt hätten, seien private Spender sowie kirchliche und örtliche Vereine eingesprungen. „In den nächsten fünf Jahren fehlen aber pro Jahr weiterhin rund 3000 Euro sowohl an Liquidität als auch auf der Ertragsseite“, sagte Berberich. Abschließend dankte er allen Mitarbeitern, den Vorstandsmitgliedern, Ärzte, Kassen und Kirchengemeinden für die gute Kooperation.

Aktuell 84 Mitarbeiter

Pflegedienstleiterin Martina Weimann bezifferte die Zahl der Mitarbeiter auf aktuell 84. Davon arbeiten 48 im ambulanten Bereich (darunter 34 Pflegefachkräfte). Im Jahr 2017 wurden täglich durchschnittlich 620 Personen ambulant betreut. Für pflegerische Leistungen wurden 23 574 Hausbesuche, für medizinische Leistungen 58 544 Einsätze und für Kombinationsleistungen 13 483 Hausbesuche geleistet. Ferner wurden 728 Beratungen bei Pflegegeldempfängern erbracht. Unter der Woche waren die Pflegefachkräfte mit 14 Frühdienst- und drei Spät-diensttouren sowie an den Wochenende mit zehn Frühdienst- und fünf Spätdiensttouren unterwegs. In der Kinderkrankenpflege wurden sieben Kinder versorgt. Im Bereich der hauswirtschaftlichen Versorgung arbeiteten acht Angestellte mit fünf Touren an Wochentagen und einer Tour am Wochenende.

Ein weiterer wichtiger Bereich im ambulanten Dienst war die stundenweise Betreuung von 50 Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz durch sechs Mitarbeiter.

Im Menü-Service wurden täglich durchschnittlich 75 Essen ausgeliefert, wobei neun Mitarbeiter mit drei Fahrzeugen unterwegs waren.

Die durchschnittliche Belegung bei der Senioren-Tagespflege betrug 18,5 Personen (bei insgesamt 45 Gästen), die von 18 Mitarbeitern versorgt wurden. Als neues Angebot wurden im Jahr 2017 zweimal im Monat eine Meditation mit Klangschalen und einmal im Monat ein Lach-Yoga angeboten. Der Fuhrpark zählt derzeit 34 Fahrzeuge, die im zurückliegenden Geschäftsjahr rund 510 000 Kilometern zurückgelegt haben.

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2017 wurden mehrere Schulungen angeboten, für die Ralf Bundschuh hauptverantwortlich zeichnete. Des Weiteren fanden regelmäßig Gesprächskreise und Informationsveranstaltungen für pflegende Angehörige statt.

Aktuell sind bei der Sozialstation drei Auszubildende und eine Bundesfreiwillige beschäftigt. Zudem werden Praktika angeboten. Jedes Jahr werden der ambulante Dienst und die Tagespflege von den Pflegekassen geprüft, und in allen Bereichen wurde stets eine sehr gute Leistung und hohe Qualität bestätigt. Wie Pflegedienstleiterin Weimann abschließend betonte, habe sich die Kirchliche Sozialstation in den vergangenen 40 Jahren zu einem wichtigen Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb in der Region entwickelt.

Der von Bernhard Berberich vorgetragene Jahresrechnung 2017, die mit einem Minus in Höhe von 25 399 Euro abschloss, stimmten anschließend die Mitglieder einstimmig zu.

Bürgermeister Markus Günther, betonte in seinem Grußwort, dass der Dienst an kranken und alten Menschen auf dem Fundament des christlichen Glaubens stets ein Grund sei, inne zu halten, auf die geleistete Arbeit zu schauen und den Einsatz aller Mitarbeiter zu würdigen. Der von der Sozialstation erbrachte Dienst sei ebenso unverzichtbar wie auch unbezahlbar. Der Dienst am Nächsten lebe in erster Linie eben doch vom Engagement und vom Einsatzwillen derer, die sich ihm verschrieben hätten.

Dem von Bernhard Berberich vorgestellten Wirtschaftsjahresplan 2018 stimmten die Vertreter der Kirchengemeinden zu. Vorgesehen sind bei den Erträgen 2 822 300 Euro und bei den Aufwendungen 2 814 500 Euro. Die Beiträge bleiben bei 1,55 Euro pro Jahr pro Mitglied der der Kirchlichen Sozialstation angehörenden Kirchengemeinden. Nach einem Bericht des Vorsitzenden zum bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres war es ihm und Pflegedienstleiterin Martina Weimann eine Freude, Martina Hammrich (25 Jahre), Marion Englert (20 Jahre), Irina Ebert, Natali Ilz, Elisabeth Lutz und Roland Eckert (jeweils 15 Jahre) sowie Brunhilde Schüßler und Andrea Trunk (jeweils zehn Jahre) für ihr langjähriges Engagement auszeichnen zu können. ds

© Fränkische Nachrichten, Donnerstag, 08.11.2018

 

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